Worum geht es hier?
Das kann ich selbst nicht so genau sagen – immerhin können sich jeden Tag völlig neue Themen ergeben. Aber wenn ich meine bisherigen Texte ansehe, kann ich immerhin eingrenzen:
- Selbstverständlich geht es – wie bei den meisten Bloggern – auch hier um geharnischte Kritik an „denen da oben“, also an den Politikern. Herr Westerwelle schaut sicher jeden Morgen angstvoll hier nach, ob wieder eine fundiert vernichtende Kritik über ihn erschien. Und er ist dann stets froh, wenn doch nur wieder ein Text kam über
- Amphibien, Reptilien und anderes Viehzeug, also Herpetologie und Terrarienkunde oder
- verschiedenste Themen aus Dresden, unter anderem auch Provinzpossen wie unsere geliebte Waldschlösschenbrücke oder Nacktbilder unserer Oberbürgermeisterin, die durch Verhinderungsversuche erst bekannt wurden,
- wahnsinnig lustige Alltagsbeobachtungen und sonstige Gedanken, die den Leser vielleicht nicht gleich zu einem brachialen Schenkelklopfen, aber möglicherweise doch zu einem verhaltenen Schmunzeln anregen,
- und gelegentlich Themen wie Medienkritik, Konzertberichte, CD- und Bucherwähnungen, schönste Stürze beim Inline-Skaten, Radfahren oder beim Skilanglauf …
… aber fangen Sie doch einfach beim ersten Eintrag mit Lesen an, dann finden Sie es ja selbst heraus. Vorwarnen möchte ich potentielle Leser aber noch in der Hinsicht: Bei mir mischen sich schnell einmal ironische Untertöne in eigentlich ernst gemeinte Themen.
Frank informiert …
So hieß dieser Blog bis März 2011. Zu Beginn (also Ende 2007) konnte man in meinen Texten alles Mögliche finden – nur kaum wirklich brauchbare Informationen zu irgendwelchen Dingen. Mir gefiel beim Schreiben schon immer eher der Max Goldt’sche Ansatz jeglicher Themenvermeidung, und genau deshalb fand ich “Frank informiert” damals recht witzig. Mittlerweile hat es sich aber ergeben, dass in meine Texte doch gelegentlich die eine oder andere Information mit einfließt. Oder dass ich meine ernsthafte Meinung zu verschiedensten Themen äußere. Dadurch wirkte der Blogname auf mich selbst inzwischen immer öfter wie eine Mischung aus Größenwahn und Phantasielosigkeit.
“Franks gesammeltes Halbwissen” erscheint mir da als aktuell gewählter Arbeitstitel wesentlich passender. Außerdem steckt eine grundsätzliche Selbstkritik mit darin – eine gute Methode, eventuellen Kritikern pauschal den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Und wieso gibt es hier Einträge von 2001? Damals existierten noch gar keine Blogs!
Als ich in den Urzeiten des Internets noch unsere dienstliche Internetseite gestaltete, bekam ich 2001 die Idee, dort ein Tagebuch einzurichten. Das Wort “Blog” existierte noch nicht, die Technik ebenfalls nicht und so musste jeder Tagebucheintrag als eigene html-Seite angelegt werden. Nach jeder neuen Eintragung mussten mehrere Links aktualisiert werden, was die Gefahr barg, dass man einen vergaß. Es war also deutlich komplizierter als die heutige Methode, aber immerhin kann ich dadurch von mir behaupten, dass ich schon gebloggt habe als es noch gar keine Blogs gab.
Geheime Betriebsinterna konnte man dort nicht finden, dafür aber das gesamte “Drumherum”. Damals interessierte es auch noch nicht so sehr, was man alles im Internet veröffentlichte, weshalb schnell auch einmal ulkige Fotos von Besuchern dort erschienen (was ich heute nicht mehr tun würde). Jedenfalls sind die best of-Texte aus dieser Zeit (2001-2004) sind nun wieder hier zu finden, nachdem wir ab Mitte 2004 keine eigene Internetseite mehr betreiben durften.
2005 beschlossen einige unserer Praktikanten, eine interne Zeitschrift zu produzieren. Da alle aufgefordert waren, Texte beizusteuern, gab es von mir eine Kolumne. Der Vollständigkeit halber habe ich diese Texte hier mit eingefügt, auch wenn das eigentlich kein Tagebuch, sondern bestenfalls ein Monatsbuch war. Und es hat absolut nichts mit Eigenlob zu tun, wenn ich mich hiermit ausdrücklich bei dem jungen Filmemacher Jakob Barton bedanke, der nach einigen Monaten meinte, er lese das Heft nur wegen mir. Vielen Dank nochmal – das ging runter wie … aber lassen wir das.
Danach begann die eigentliche Zeit des Bloggens. Zwei unserer Praktikanten betrieben mit einem Freund Blogruf. Aus Gründen der Papiereinsparung und weil wir so wahnsinnig modern waren, erschienen alle Artikel ab sofort online. Damit hatte ich nun wieder die alte Form des Tagebuches zurück bekommen. Leider war ich bald fast der einzige, der dort schrieb. Da die Seite nicht öffentlich war, machte das nach dem ersten Jahr keinen Spaß mehr und ich startete einen eigenen Blog auf demselben Portal. Und nach einiger Zeit wurde ich unzufrieden mit den geringeren technischen Möglichkeiten, die Blogruf bot, weshalb ich auf WordPress umstieg und hierher umzog.


Auf jeden Fall gefällt mir das Wenige, was ich bis jetzt gelesen habe. Bin gespannt auf weitere Einträge.
Seite gefällt mir. Habe einen Link gesetzt und hoffe, es ist in Ordnung.
derkasper mit einem herzlichen tri tra trulala
Links sind (fast) immer in Ordnung. Danke und einen Gruß in den hohen Norden!
[...] begeistert bin ich schließlich von einem sehr umfangreichen Artikel, in dem Frank darüber informiert, ob Sonne und Wind wirklich Atomkraftwerke ersetzen können. Neben der Tatsache, dass ich als [...]